Wann hilft ein Inhalator?

Machen die Atemwege Probleme? Erkältung, Schnupfen, Allergie? Richtig Inhalieren kann im Handumdrehen enorme Erleichterung bringen. Ein Inhalator sollte in keinem gut sortierten Haushalt fehlen!

Wie richtig Inhalieren?

Grundsätzlich kann man nicht allzu viel falsch machen. Aber: beim richtig Inhalieren darf das Wasser darf nie heißer als 70 Grad sein. Bei Erwachsenen jedenfalls. Bei Kindern gibt es ganz eigene Regeln! Wenden sie sich diesbezüglich bitte unbedingt an einen Spezialisten. Empfindliche Sprösslinge vertragen unter Umständen nur minimale Inhalationen. Manche mögen es schlicht nicht und profitieren wenig, andere hingegen bekommen kaum genug davon. Auf jeden Fall darf es nicht zu heiß werden – aber das gilt auch für die Großen. Die passende Temperatur ist individuell.

Eine uralte Methode

Auch wenn der Inhalator erst vor wenigen Jahrzehnten Einzug in viele Privathaushalte gefunden hat, ist die Technik der Dampfinhalation an sich ein uraltes Hausmittel.Warum sollte man warmen Wasserdampf einatmen?

Weil es funktioniert! Wenn man sich einmal angewöhnt hat, richtig zu inhalieren, wird man seine Atemwege ungern anders behandeln. Ob man den Inhalator pur einsetzt oder dem warmen Dampf Zusätze beimengt – vor allem bei Erkältungen und damit einher gehenden Symptomen wie Schnupfen oder Husten fühlt man sich dadurch meist flugs besser.
Ein Inhalator verspricht zwar keine Heilung und ersetzt keinen Arzt, richtig Inhalieren kann aber sehr wohl erfolgversprechend vorbeugend eingesetzt werden. Wissenschaftliche Nachweise gibt es kaum, aber die Schleimhäute werden es bestimmt danken!

Zielgerichtete Therapie

Medisana Inhalator

Via Inhalator werden die richtigen Stellen gezielt befeuchtet. Die Schleimhäute in den unteren Atemwegen in den Bronchien und der Lunge werden zwar nicht erreicht, in den meisten Fällen ist das auch gar nicht notwendig.
Wer auf den Inhalator schwört, der kann sich kaum vorstellen, dass jemand nicht davon profitiert. Aber Achtung! Kindern nutzt die Dampfinhalation nur unter bestimmten Voraussetzungen! geeignet. Vor allem zu hohe Temperaturen können eine verstärkte Durchblutung der Schleimhaut mit sich bringen, was zu Schwellungen von der Nasen- und Bronchialschleimhaut führen kann.

Wann hilft eine Dampfinhalation? Vor allem dann, wenn man merkt, dass man etwas ausbrütet. Bei einfachen Erkältungen via beginnendem Schnupfen und Husten kann ein Inhalator Goldes wert sein. Das bezieht sich nicht nur auf die kalte Jahreszeit. Auch von Heuschnupfen geplagte Individuen können sich auf diesem Wege Erleichterung verschaffen.
Zu welchem Mittel der Wahl man auch greift., jede Art von entzündungshemmendem und desinfizierendem Stoff findet direkt den Ort der beginnenden Erkrankung und bekämpft dort die Erreger. Das unterstützt die rasche Heilung, oft bevor die Infektion richtig ausgebrochen ist.

Auch im Fall von Nasennebenhöhlenentzündungen, einer Entzündung des Rachens, Heiserkeit oder auch zur Vorbeugung von Krankheiten der oberen Atemwege schadet ein Griff zu Dampf so gut wie nie.

Wie funktionert’s?

Es ist vor allem einfach nur heißes Wasser – mit einem minimalen Hauch von Zusätzen, die via Dampf eingeatmet werden. Man kann, muss aber nicht zusätzlich auf Wirkstoffe jene aus Pflanzen oder auch ätherische Öle setzen, die den Prozess unterstützen. Diese können, gelöst über den Wasserdampf besonders effektiv absorbiert werden.

Die Zusätze finden ihren Weg direkt zum Ort des Geschehens und entfalten ihre Heilkraft unmittelbar am Ort der beginnenden Krankheit. Genau hier liegt der Haupt- Vorteil: Im Vergleich zu einer Einnahme von Tropfen oder Tabletten belasten die Wirkstoffe nicht den kompletten Organismus. Ein positiver Effekt liegt in der Anfeuchtung der Atemwege, was die Schutzfunktion der Schleimhäute unterstützt. Dies kann Infekten vorbeugen und die natürliche Reinigungsfunktion nachhaltig unterstützen.

Ist bereits zähes Sekret vorhanden, kann dieses gelockert und verflüssigt werden, was das Abhusten und Schnäuzen fördert.
Ein bis dreimal pro Tag fünf bis zwanzig Minuten können durchaus ausreichen, damit die Beschwerden abklingen. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte umgehend ein Mediziner aufgesucht werden! Wer keinen Inhalator zur Hand hat, dem genügen ein Kochtopf, heißes Waser und ein Handtuch.