Wie Lebensmittelforscher meine Ernährung geprägt haben

mediziner-biographienEssen – Dies ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Jeden Tag investiert der Mensch einen gewissen Anteil seiner Zeit in die Nahrungsaufnahme. Gutes Essen und Trinken bedeutet, vor allem auch für mich, ein Stück Lebensqualität. Welche Lebensmittel allerdings wertvoll sind, müssen wir erst lernen. Die Kultur, in der wir leben, beeinflusst unseren biologischen Stand. Des Weiteren hat die Umwelt einen Einfluss auf unseren Bedarf an Nährstoffen und prägt unsere Essgewohnheiten und -bedürfnisse.

Vor einigen Jahren habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich esse. Es haben mich weder Inhaltsstoffe, noch Herkunft oder Nährwerte interessiert. Mit zunehmendem Alter und einer bewussteren Aufnahme von Lebensmittelkontrollen und deren Ergebnissen, kamen auch die ersten Zweifel und die Frage, was ich meinem Körper damit antue. Ich begann damit, mich auf diversen Internetseiten, wie zum Beispiel www.vital-fit-und-gesund.de, über verschiedene Gesundheits- und Ernährungsthemen zu informieren. Lebensmittelforscher berichten unter Anderem über ihre Ergebnisse eines zu hohen Zuckerkonsums. Das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht und Diabetes steigt enorm. Weiterhin sind die leeren Kalorien, die man aufnimmt, nicht zu unterschätzen. Da ich allgemein ein sehr sportlicher Mensch bin, der natürlich auch auf seine Figur achtet, bewirkten diese Berichte bei mir eine erste Einschränkung meines täglichen Zucker- und Süßigkeitenkonsums.

Ein weiterer Bericht thematisierte die Giftstoffe, welche den Lebensmitteln heutzutage zugeführt werden. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und nicht zuletzt diverse Düngemittel, die bei der Lebensmittelherstellung verwendet werden. All diese Stoffe lassen vermuten, dass sie im Zusammenhang mit den jährlich steigenden Krebserkrankungen stehen. Ich achte seitdem zunehmend darauf, regionale Produkte oder Bio-Lebensmittel zu kaufen. Vor allem auch, seitdem meine zwei kleinen Kinder auf der Welt sind, kaufe ich vermehrt Lebensmittel in Bioqualität, da ich ihnen den besten Start in Leben ermöglichen möchte.
Eines meiner Lieblingsgetränke ist Zitronenlimonade. Da mir der Zuckeranteil in diesem Getränk schon immer zu hoch war, griff ich auf die Light-Variante zurück. Auch meinen Tee süßte ich mit Zuckerersatzstoffen. Gegner von Süßstoffen berichten immer wieder über deren Schädlichkeit, während andere Stimmen diese revidieren. Da solche zweifelhaften Aussagen auch in mir eine Unsicherheit hervorriefen, greife ich mittlerweile zum Süßen auf Stevia und diverse Zucker-Produkte zurück. Natürlich nur in Maßen, da ein übermäßiger Konsum wieder negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus verursacht.
Auch mein Mann machte sich über gesunde Ernährung keine Gedanken. Seitdem die Wocheneinkäufe fast ausschließlich von mir übernommen werden, achte ich auch bei ihm auf eine gesunde Ernährung. Ich kaufe keine abgepackten Wurst- oder Fleischwaren mehr, da diesen eine gewisse Menge an Wasser zugefügt wird um mehr Gewicht auf die Waage zu bringen. Auch die unzumutbare Tierhaltung, die hinter diesen Produkten steckt, wollen wir nicht mehr unterstützen. Der Verzehr des Fleisches und der Eier vom Bauern in der Nachbarschaft gibt uns ein besseres Gefühl und wir können die Mahlzeiten mehr genießen.